Simone P. – Ein Fall für die Psychiatrie?

Es trug sich im Jahre 2013 zu, da gab Pfau Simone P. aus Hoya bei Bremen an, vom Polizeidienststellenleiter Hoya, Martin Lange verfolgt zu werden.

Frau P. berichtete über 2 bis 3 Einsätze pro Woche, bei welchen die Polizisten z.T. ungefragt durch den Garten in ihr hoch verschuldetes Haus eingedrungen und sie belästigt hätten.

Z.T. wären Sie in Begleitung einer Richterin erschienen, welche sie permanent unter Betreuung stellen, bzw. mittels Verfahren nach Psych-KG in die geschlossene Psychiatrie verbringen wollte.

Als sie bei einer Gelegenheit von den Polizisten mitgenommen und ins Polizeigewahrsam gesteckt wurde, will sie einen der Beamten in den Arm gebissen und später in der Zelle alle dort vorhandenen Bücher in klitzekleine Fitzel zerrissen und mit dem Schränkchen gegen Fenster und Tür geschlagen und auch den Schrank in alle Einzelteile zerlegt haben.

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Auf Grund der erlitteten „Re-Traumatisierung“ soll sie dann sehr schnell wieder frei gekommen sein.

„Traumatisiert“ soll sie in Ihrer Kindheit, die sie bei „Pflegeeltern“ oder in Kinderheimen verbracht haben soll, worden sein.

Teilweise spricht sie auch von Vergewaltigung(en).

Sicher kein leichtes Schicksal, falls das alles stimmen sollte, was Frau P. so alles von sich gibt.

Wobei es in Ihrer Familie einen krassen Fall von Hochstapelei geben soll.

Ihr Bruder soll sich Michael Gorka oder „Prinz von wasweißich“ nennen. Oder sich als Pastor einer Sekte ausgeben oder, oder, oder.

Bei all dem verwirrenden Gerede habe ich den Überblick sowie die Möglichkeit verloren, Lügen der Frau P. von der Realität zu unterscheiden.

Denn eines darf man nicht vergessen: Es gibt Krankheitsbilder, da gelingt es den Patienten auf Grund jahrelangen Trainings, ihre Lügen kunstvoll mit Wahrheitsfetzen zu spicken, so dass es für sie selber zur Realität wird sowie für den Zuhörer wie Realität scheint.

Im Januar 2013 wirkte Frau P. in mehreren Telefonaten so sehr belastet, dass sie beim hastigen Sprechen teilweise ganze Silben ausließ.

Sie rief täglich mehrere Male an und berichtete von den zahlreichen und sich häufenden Polizeieinsätzen und dass Polizeichef und Richterin und Ordnungsamt es auf sie abgesehen hätten.

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In meiner Gutglübigkeit aber auch in meiner Leichtsinnigkeit lud ich sie zu einem „Entspannungsurlaub“ in mein Haus ein, ohne Frau P. zuvor gesehen zu haben.

Wobei ich zugeben muss, daß ich mich einigermaßen sicher fühlte, da Frau P. angab, mit einem Friedhelm P. verheiratet zu sein. Ihr Ehemann stehe immer zu ihr, sei jedoch ein paar Jahre älter als sie und nicht mehr gut bei Kräften, so daß er durch die Vielzahl der Polizeieinsätze bereits gesundleitlich zu leiden habe.

Statt zu mir zu kommen, fuhr Frau P. mit dem Zug zu einer Freundin nach Friedberg in Hessen, deren Kinder sie zuvor aus der Obhut des Jugendamtes befreit haben wollte.

Diese Freundin, eine Susanne Sch., geborene Sch. soll mit Frau P. in ein Internet-Café gegangen sein, wo Frau Sch. zahlreiche anonyme Faxe verschickt haben will, so wie der Polizeidienststellenleiter in Hoya, Herr Martin Lange es ihr gezeigt haben soll.

Frau P. legte „zum Beweis“ eine Quittung des Internet-Cafe´s vor.

Gegen 23 Uhr rief mich Frau Sch. an und berichtete, dass vor ihrem Haus mehrere scharze BMWs patroillieren würden und sie und Frau P. Angst hätten, der Geheimdienst oder die Polizei könnten jeden Moment ihre Wohnung stürmen und Frau P. entführen.

Obgleich ich nicht auf eine nächtliche Spritztour vorbereitet war und zu dieser Zeit über wenig Einkommen verfügte, ließ ich mich überreden, ins rd. 260 km entfernte Friedberg in Hessen zu fahren und Frau P. abzuholen.

Einschließlich Fahrtvorbereitungen, Tanken, etc. dauerte die Abholaktion rd. acht (8) Stunden, so dass wir nach 7 Uhr morgens wieder bei mir zu Hause ankamen.

Dort bedauerte Frau P., daß sie mir auf Grund besonderer Umstände das zuvor zugesagte Spritgeld nicht geben könne…..

Nach dem Frühstück legten wir uns für einige Stunden schlafen.

Das Mittagessen bereiteten wir gemeinsam vor und aßen später zusammen mit meinem Sohn.

Am späten Nachmittag sprachen zwei Polizistinnen vor und fragten höflich, ob sie sich bei mir einmal umsehen dürften. Ihen lägen Informationen vor, daß eine Frau P. quer durch Deutschland reisen würde, um sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen, wo sie sich in Ruhe umbringen könne.

Nach den Erzählungen der Frauen P. und Susanne Sch. war ich mittlerweile zwar schon einiges gewohnt, aber diese Information mutete nun doch etwas arg abstrus an, so dass ich die netten Polizistinnen nach der Frage nach einem Hausdurchsuchtungsbeschluss höflich bat, Ihren Dienst zum Schutz der Bevölkerung dort zu verrichten, wo es angebracht sei.

Als diese sich mit ihrem Vorgesetzten von der anderen Straßenseite aus besprachen, was zu tun sei, suchte ich sie dort auf und fragte nach den Papieren, die sie bei sich trugen. Da dort mein Name aufgedruckt war, wurde es mit gestattet, eine Kopie zu fertigen.

 

 

 

 

 

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